Klebetechniken

Dort wird aber vor allem Aluminium geklebt und das ist schon ein problematisches Metall,weil es oxydiert und sich damit von einem Metall mit Elektronenwolke in eine Keramik mit Ionenbindung ändert.

Wie schon gesagt, beruht kleben normalerweise auf den Nebenvalenzbindungskräften. Diese werden um so stärker, je dichter die ungleichen Stoffe aneinander liegen. Dabei reden wir von Ångström, so was wie Atomradien oder auch 100pm. Um diese Werte zu erreichen, dreht sich beim Kleben alles um Benetzung, Viskosität und Reinigung. Jede Schicht dazwischen stört und verhindert eine gute Klebung. Klassisch gehen die Klebepartner keine chemische Bindung ein. Im bestreben nach höheren Haltekräften wird diese Schwelle auch mal übersprungen. Durch chemische Aktivatoren wird eine chemische Bindung mit der Materialoberfläche erzeugt. Der Rest des Aktivators ist eine länger Molekülkette die chemisch mit dem Klebstoff reagieren kann.  Damit hat man den Angelhaken der nur noch festgebunden werden muss. Damit steht aber auch fest, das die Schichtdicke nur eine Moleküllage dick sein sollte. Den Aktivator schützt man mit einem  Primer, der die eine Lage schützt und den Kontakt herstellt, meist enthält er verdünnten Klebstoff auf den dann der richtige Kleber kommt..

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Bastelblog. Ich bastele gern, um die Hände zu beschäftigen, allerdings mehr Abseits der ausgetretenen Wege.

Kleben.

Leider ist das Wissen über die Funktion von Klebern nur schwach verbreitet. Die Anleitungen der Hersteller helfen leider auch nicht immer weiter.

Kleben ist Materialkuscheln auf atomarer Ebene. Die Haftung beruht auf den Van der Wals Kräften, nachzulesen auf der Wikipedia. Auf alle Fälle ist jede Atomlage zwischen den zu verbindenden Teilen nachteilig. Gewöhnlich wird ein Anschleifen empfohlen. Durch den mechanischen Abtrag werden Fremdschichten recht sicher entfernt. Eine mechanische Vergrößerung der Oberfläche bringt meist nichts, da die Spalten breiter werden und die Kleber sind oft schlechte Spaltüberbrücker. schmale Fugen sind von Vorteil.  Die Kleber müssen die Fläche benetzen können. Alle Trennmittel wie Wachse, Silikon, Öl und Fette müssen weg. entweder durch abschleifen oder durch ablösen mit einem Lösemittel.

Die Profis nehmen außer Silikonentferner vor allem Isopropanol das Öle und Fette sehr gut ablöst. Für uns reicht Bremsenreiniger. Brennspiritus ist leider nicht geeignet, das Vergällungsmittel bleibt auf der Oberfläche zurück. Bei stark ölhaltigen Hölzern ebenfalls die Oberfläche entölen, das Lösemittel entfernt die Öle in den obersten Zellulosefasern und verbessert die Benetzung und damit die Haftung.